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UNGLEICHE CHANCENGLEICHHEIT

Georg Dekas
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27. März 2024

LH Kompatscher verhindert Aufstand der Extremfeministen in der SFP.

Da gibt es in Bozen doch glatt einen „Landesbeirat für Chancengleichheit“, der nur aus Frauen besteht. Wenn schon Gleichheit, dann müsste dieser – übrigens fürstlich honorierte – Beirat der Landesregierung doch zur Hälfte auch aus Männern bestehen, oder? Es sei denn, allerlei Diverse verlangen eine extra Quote. Erst dann würden dieses Gremium das sein, was es heißt. Bis dahin bleibt es eine woke Amazonenschar und ein Sandkasten für Feministen. Wie sehr, das hat unser Landesgouverneur Kompatscher (SVP) wieder einmal gezeigt. Bei der wöchentlichen Pressekonferenz am Dienstag, den 26. März, fegte er das Begehr der beiden katholischen Landesräte Galateo (FdI) und Bianchi (Lega) vom Tisch, eine Pro-Vita-Vertreterin in den Beirat zu entsenden. Sofortiges „Alt!“ Von KK und Aufschrei der SVP-Frauen – zu lesen im Bericht der Dolomiten. Ein Zitat daraus:

 

„Durchgesickert ist aber, dass Galateos Vorschlag einer Vertreterin der Vereinigung „Centro di aiuto per la vita“ galt, dem italienischen Gegenstück zur „Bewegung für das Leben“ mit klarer Kante gegen die Abtreibung. Von Kompatscher soll dazu ein sofortiges Nein gekommen sein. „Sonst haben wir morgen einen Aufstand“, soll den SVP-Landesrätinnen entschlüpft sein.“ (27.03.2024/bv)

 

Erst gestern hatte ich in der täglichen NuiS-Presseschau die SVP in eine „SFP“ verwandelt, weil sie mit den „F’s“ auf der italonationalen Seite so innig verbandelt ist. Heute muss ich das „F“ statt „V“ noch einmal bestätigen, aber andersrum. Es zeigt obiger Vorfall und Bericht, wie sehr die vormalige Volkspartei zu einem Bannerträger des männer-, familien- und lebensfeindlichen Extremfeminismus geworden ist. Also „SFP“ zum Zweiten: Südtiroler Feminismus Partei. Freunde, so wird das nix mit der Wiederbelebung der guten alten „Sammelpartei“. Die würde nämlich echte Chancengleichheit verlangen. Dazu gehören nicht nur die Chancen von Männern und möglichen Diversen, sondern nicht zuletzt die Chancengleichheit der bereits gezeugten Kinder beiderlei Geschlechts im Mutterleib. Den lebensbjahenden Landesräten Galateo und Bianchi (Männer, Italiener, Rechte) sei Dank und Anerkennung für ihren Vorstoß.

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